Schreibt Handlungsanweisungen in der Reihenfolge des Tuns, maximal eine Idee pro Satz, Verben zuerst. Beispiel: „Flasche leeren. Deckel getrennt sammeln. Behälter schließen.“ Ergänzt, wo nötig, eine zweite Sprache und nutzt konsistente Begriffe. Solche Strukturen reduzieren kognitive Last, stärken Selbstwirksamkeit und vermeiden, dass Menschen peinlich berührt nachfragen müssen.
Piktogramme sind keine Deko. Orientiert euch an erprobten Symbolsets und testet Verständlichkeit mit Zielgruppen. Ergänzt Text für Ambiguitätsfälle und achtet auf kulturelle Lesarten. Ein Wasserhahn kann Sparen signalisieren, aber ohne Zahlen oder Pfeile fehlt Handlungsbezug. Kombiniert also Symbol, knappe Worte, Farbcode und, falls möglich, haptische Markierungen.
In Ruhezonen ersetzen taktile Hinweise, Braille und klare Kanten Markierungen laute Signale. In lebendigen Bereichen können kurze Audio‑Prompts in mehreren Sprachen Orientierung geben, sofern sie respektvoll und dezent sind. Ergänzt QR‑Links zu Gebärdensprachvideos. Multimodalität sichert, dass Informationen viele Sinne erreichen und niemand außen vor bleibt.
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